Teufelskralle – die pflanzliche Alternative bei Rheuma- und Arthrosebeschwerden

Warum die schöne Pflanze Teufelskralle heisst, versteht man erst, wenn man sich die krallenförmige Frucht anschaut. Ihre wahren Werte und Geheimnisse aber liegen unter der Erde. Die Wurzeln der Teufelskralle sind ein bewährtes Mittel gegen rheumatische Schmerzen.

Mitten in der Wüste, auf rötlichem Sand, leuchten hellrosa bis purpurrote, trichterförmige, auffallend grosse Blüten. Ein Blick auf die verholzenden Früchte erklärt den merkwürdigen Namen: in der Mitte ist mit etwas Phantasie ein fratzenartiges Gesicht zu sehen, die langen Auswüchse sind mit krallenartigen Stacheln versehen.
Rheuma, egal in welcher Form, tut weh. Nicht umsonst stehen auf der Liste der meistverkauften Medikamente auch so genannte «nichtsteroidale Antirheumatika», kurz NSAR. Ihre Wirksamkeit ist unbestritten, doch zeichnen sie sich – bei regelmässiger Einnahme – durch eine Reihe unangenehmer Nebenwirkungen aus. Besonders häufig sind heftige Magen- und Darmprobleme, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen bei regelmässiger Einnahme. Der schmerzgeplagte Rheumatiker geht diese Risiken ein, um die Lebensqualität möglichst aufrecht zu erhalten.

Mit der Teufelskralle steht eine wirksame Arzneipflanze zur Verfügung, die es ermöglicht, die Medikamente der synthetischen Schmerztherapie zu reduzieren und phasenweise abzusetzen.

Chronische Krankheiten benötigen auch eine chronische Behandlung. Und genau hier kann die Teufelskralle ansetzen: Dank ihrer sanften Wirkungsweise kann Teufelskrallenextrakt über mehrere Wochen eingenommen werden. Die Frequenz der Rheumaschübe und die Schmerzintensität vermindern sich nachweislich – dies meist ganz ohne lästige Nebenwirkungen.

Bei schwachen und mittleren Beschwerden kann die lindernde Wirkung der Teufelskralle ausreichend sein. Bei stärkeren Schmerzen (z.B. während eines Rheumaschubes) kann zusätzlich zur pflanzlichen Basistherapie mit Teufelskralle kurzfristig ein Medikament mit einem chemischen bzw. synthetischen Wirkstoff eingesetzt werden. Oder – um bei der pflanzlichen Therapie zu bleiben – ein Rheuma-Gel mit frischen, biologisch angebauten Arnica montana-Blüten. Dieser kann direkt auf die schmerzenden Stellen aufgetragen werden und die Schmerzen schnell lindern.

Die Wirkung der Teufelskralle entfaltet sich nach einigen Tagen, nach ca. 4 Wochen ist die volle Wirksamkeit vorhanden. Dank ihrer sanften Wirkung und der guten Verträglichkeit kann die Teufelskralle über längere Zeit angewendet werden. Immer mit dem Ziel, synthetische Mittel langsam zu reduzieren oder ganz abzusetzten und so deren Nebenwirkungen zu minimieren.

Lassen Sie sich bei uns beraten. Wir führen verschiedene Tabletten und Kapseln zum Einnehmen und Gels und Salben zum einmassieren. Teufelskralle ist pure Pflanzenpower für Ihr Wohlbefinden.